Ein neuer Blog. Ein weiterer Versuch, von all dem Mist loszukommen, mit meinen Gedanken und mir selbst klar zu kommen. Doch es ist so schwer. Ich bin nur eine Marionette, die an stählernen Fäden hängt, eine Gefangene im Käfig meiner eigenen Gedanken. Es ist schwer, alles ist so schwer. Die Stimmen, die in meinem Kopf wispern sind immer da, und ich habe nicht die Kraft, sie zurückzudrängen, sie zu vernichten. Wertlos. Du bist wertlos.
Selbsthass. Rote Wellen von Selbsthass branden über mich hinweg, schlagen über mir zusammen und nehmen mir die Luft zum Atmen. Ich weis nicht wohin, weis nicht, wer ich bin. Ich hasse diesen Körper. Ich hasse das, was andere und ich selbst damit gemacht haben. Ich hasse mich. Hasse das, was ich bin.
Ich will die Klingen in meinen Arm rammen, neue Schnitte, neues Blut, und weis doch: es wird nie genug sein. Darum versuche ich den Drang zu unterdrücken, sonst wird es niemals aufhören, auch wenn es so schwer ist...
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