Dreck liegt auf den Straßen und nimmt dem Schnee das Weiß. Der Lärm der Autos mischt sich mit der Musik in meinem Kopf. Ich laufe durch die Straßen, mein Kopf ist leer. Habe wieder mal einen Test verhauen. Doch es ist mir egal. Auf dem Weg zur S-Bahn achte ich nicht auf die Menschen und die Straßen, fühle allein die Musik in meinem Kopf, in mir. Eine Ladentür geht auf, und mit den Menschen dringt der Geruch nach warmem Essen heraus. Ich gehe schnell weiter. Es ist eiskalt. Mein Körper ist eiskalt, Dampfwolken schweben vor den Mündern der Menschen. Die S-Bahn spuckt Menschen aus, und ich lasse mich davon verschlucken. Blicke aus dem Fenster auf die vorbeiziehende Welt. Kopfschmerzen. Beinahe wäre ich eingeschlafen und hätte meine Station verpasst. Verdammte Müdigkeit.
Alles ist so leer. Doch am allermeisten ich selbst.
Vielen Dank, das freut mich sehr.
AntwortenLöschenDu schreibst sehr schön. Ich finde mich in vielen deiner Texte wieder. Vor ein paar Tagen habe ich fast genau denselben Satz in mein Tagebuch geschrieben, mit dem du diesen Post beendet hast ...
Liebe Grüße. <3