Neue Wellen der Dunkelheit schlagen über mir zusammen und begraben mich darunter. Zerren mich in die Tiefen meiner eigenen Finsternis. Depression.
Ich lebe, und lebe doch nicht. Ich bin auf der Suche nach etwas, das ich nicht finden kann. Ich weis nicht was ich will. Denn es gibt nichts, was ich will. Die Suche nach etwas wie Sinn oder Bedeutung ist so groß und unermesslich, und ich so klein, unbedeutend.
Ich bin übrig geblieben. Stehe noch immer an der selben Stelle, während alle anderen schon lange weitergegangen sind.
Die Dunkelheit hält mich fest. Und es ist meine eigene Dunkelheit. Meine eigene depressive Gedankenwelt, die die Welt nur in grau- und schwarztönen malt und jeden meiner Schritte so schwer machen, mir das Laufen erschweren, denn ich habe weder einen Weg noch ein Ziel.
Ich schwebe, so fühlt es sich an. In einem dunklen, luftleeren Raum. Es nimmt mir den Atem. Ich kann nicht einmal schreien.
Ich brauche keine Hilfe. Ich will keine Hilfe. Aber ich kann nicht mehr. Die Stimmen in meinem Kopf streiten sich. Und ich weis doch, dass ich es niemals jemandem erzählen werden. Niemals jemandem erzählen kann. Auch wenn ich es mir so sehr wünsche.
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