Sonntag, 31. März 2013

Die Traurigkeit verschwindet nicht

Ich bin nicht mehr zuhause, ich bin nicht allein. Es geht mir besser. Irgendwie. Und irgendwie auch nicht. Denn die Traurigkeit verschwindet nicht. Egal was ich mache, egal ob ich lache, es verschwindet nicht. In meinen Träumen und in meinen Gedanken ist die Vergangenheit lebendig. In meiner eigenen dunklen Welt ist all das lebendig, was meine dunkelsten Gedanken, Erinnerungen und Träume geschaffen haben. 

Auch wenn ich körperlich anwesend bin, mit meinen Gedanken bin ich meist an einem ganz anderen Ort. Zitternd liege ich nachts in der Dunkelheit, die Angst kriecht in meinen Körper wie ich unter die Bettdecke krieche. Ich schlafe kaum noch. Ein paar Stunden, höchstens, wenn überhaupt. Ich liege meist wach im Bett oder erwache gefühlte tausendmal aus Alpträumen. Ich kann nicht mehr. Ich bin so müde. Müde vom Leben. 

1 Kommentar:

  1. und immer wieder bereitest du mir gänsehaut und lässt mich dir durch deine texte so nah erscheinen, dass es mir gleich unheimlich wird. wo bist du denn jetzt liebes?

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